Diskusion: Die Wiesenweihe - eine seltnene Greifvogelart findet Lebensraum in Mainfranken: hat sie Einfluss auf andere Tierarten? (pdf 1035 kb)

Wiesenweihe 2010

Verkehrszeichenplan 11 (pdf 422 kb)
Verkehrszeichenplan 21 (pdf 109 kb)
Privilegierung zum Aufstellen von Verkehrszeichen (pdf 74 kb)
Antrag verkehrsrechtliche Anordnung (pdf 97 kb)
Grundsätze und Zuständig (pdf 104 kb)


Verkehrssicherungspflicht bei Treib- und Drückjagd

Vortrag: Niederwildhege und Raubwildbejagung

Vortrag: Rückkehr des Großraubwildes


Mit effektiven Jagdmethoden zur Strecke gebracht
Füchse - Zur Strecke gebracht
Wolkshausen, 3.2.2018 – Die Regulierung von Fuchs und anderen Beutegreifern ist ein wichtiger Baustein zur Hege dramatisch rückläufiger Niederwildarten und zum Schutz gefährdeter Bodenbrüter. Auch die zunehmende Ausbreitung der Räude erfordert eine intensive Bejagung. Am Ende der Fuchs- und Raubwildwoche trafen sich die Teilnehmer mit ihrer Beute. Auf dem Streckenplatz lagen 18 Füchse und drei Steinmarder, die brauchtumsgerecht von Jagdhornbläsern verblasen wurden. Anschließend traf man sich zu einem Umtrunk im Bürgerhaus.


Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest
Dr. O. Erb
Gelchsheim, 26.1.2018 – Der Würzburger Veterinärdirektor Dr. Otto Erb informierte die Jägerschaft über die Ausbreitungsgefahr und über mögliche Bekämpfungsstrategien der Afrikanischen Schweinepest. Nach Einschätzung des Referenten hat eine massive Bejagung der Schwarzwildbestände nur einen mäßigen Einfluss auf die Verbreitung der gefährlichen Seuche. Der größte Risikofaktor bei der Ausbreitung des Virus über weite Strecken geht vom Mensch aus. Verunreinigungen an Transportfahrzeugen, Kleidung und Schuhen sowie achtlos weggeworfene Wurstbrötchen können ausreichen, die Schwarzkittel zu infizieren. Die natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit beurteilte der Amtsarzt mit 25 Kilometer pro Jahr. Das Friedrich-Löffler Institut schätzt das Risiko hoch ein, dass sich die Seuche entlang der Fernstraßen ausbreiten kann. Die Behörden befassen sich bereits mit Krisenszenarien. Gegenwärtig läuft ein Monitoring zur Beprobung erkrankter und verendeter Sauen. Trockentupfer und Gefäße für Blutproben wurden bereits über die Hegegemeinschaftsleiter an die Revierpächter verteilt. Die Proben sind beim Veterinäramt abzuliefern. Weder Aufbrüche noch Fleischreste von Sauen dürfen an Kirrungen gereicht werden. Auch ein Wildtiersammelbehälter soll in Röttingen platziert werden, in dem Aufbrüche und Fallwild entsorgt werden können. Michael Stolzenberger, BBV-Kreisobmann, wies auf das hohe Risiko eines Seuchenbefalls bei Hausscheinen hin. Ein möglicher Seuchenzug würde für viele Schweinemäster eine Existenzfrage zur Folge haben.


An alle Revierpächter
Antrag auf Aufwandsentschädigung (pdf 58 kb)
Afrikanische Schweinepest


Raubwildbejagung mit effektiven Jagdmethoden
Raubwildbejagung
Gelchsheim, 17.11.2017 – Die Fortbildungsveranstaltung befasste sich diesmal mit der Hege des Niederwildes. Wildmeister Matthias Meyer ging als erfahrener Raubwildexperte auf die Fallen-, Bau-, Lock- und Reizjagd ein. Kunstbaue und Fallenanlagen sind an Leitlinien im Gelände, wie Gräben, Hecken, Buschgruppen und Feldgehölze anzulegen. Sie können vom Frühjahr bis zum Herbst verbaut werden. Je nach Bauart bieten sich Revierkunstbaue mit einer oder zwei Röhren an. Der Fangjagdexperte erläuterte auch die unterschiedlichen Betonrohrfallen und ihre Verbauung. In Ortsnähe hat sich bei der Raunwildbejagung der Einsatz von Sprengnetzen bewährt. Außerdem gab Wildmeister Meyer zahlreiche Hinweise zur Beköderung der Fallen. Die Teilnehmer konnten am Ende der Veranstaltung ihr Fachwissen mit vielen Kniffs und Tricks auffrischen und erweitern.


Erstmals regionalen Pressepreis vergeben
Regionaler Journalistenpreis 2017Von links: MAIN-POST Lokalredakteur Gerhard Meißner, Jagdkönigin Lisa Müller, MAIN-POST Mitarbeiterin Hannelore Grimm, BJV-Präsident Jügen Vocke und Kreisgruppen-Vorsitzender Gerhard Klingler.

Gelchsheim, 11.11.2017 – Der Bayerische Jagdverband hat erstmals seinen regionalen Pressepreis an die Mitarbeiterin der Main-Post, Hannelore Grimm und den Lokalredakteur Gerhard Meißner vergeben. Der Jagdverband würdigt damit die langjährige objektive Berichterstattung im Bereich der Jagd und des Naturschutzes, wie der bayerische Jagdpräsident Jürgen Vocke in seiner Laudatio bei der Hubertusfeier betonte. Die zunehmende Entfremdung zwischen Mensch und Natur führe zunehmend dazu, dass natürliche Zusammenhänge verloren gingen. Außerdem stünden Jagd, Artenschutz und das Freizeitverhalten der Menschen immer wieder im Brennpunkt von Konflikten. Die Verleihungsurkunden überreichte die neue Jagdkönigin Lisa Müller.


Jäger feiern ihren Schutzpatron
Schulumweltpreis 2017

Gelchsheim, 11.11.2017 – Die Hubertusmesse bildete traditionsgemäß den Auftakt zu dem gesellschaftlichen Höhepunkt im Jagdjahr. Die Jagdhornbläsergruppe mit ihren Nachwuchsbläsern verlieh der Festveranstaltung eine besondere Note. Die anspruchsvoll dekorierte Deutschherrenhalle bot den über 160 Besuchern ein besonderes Ambiente. Vorsitzender Gerhard Klingler konnte wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Landrat Eberhard Nuß dankte den Jagdhornbläsern für ihre Darbietungen. Die neue bayerische Jagdkönigin Lisa Müller präsentierte sich vor großem Publikum sehr charmant und mit Bravour. In der Hubertusrede ging der Präsident des Bayerischen Jagdverbands Prof. Jürgen Vocke auf den historischen Tiefststand bei den Niederwildstrecken ein. Unter dem Motto “Schützen durch nutzen” könne ein praktischer Naturschutz für Wild, Feld und Wald gleichermaßen profitieren. Nach dem offiziellen Teil übernahmen The Blue Moonlights den musikalischen Taktstock. Die sehr vielseitig bestückte Tombola überraschte auch diesmal wieder mit sehr wertvollen Preisen.


Schulumweltpreis für Ochsenfurter Realschule
Schulumweltpreis 2017Quelle: Gerhard Meißner

Ochsenfurt, 21.9.2017 – Als erste Realschule in Bayern hat die Realschule am Maindreieck in Ochsenfurt den Schulumweltpreis des BJV erhalten. In einer kleinen Feierstunde verlieh Staatssekretär Gerhard Eck und BJV-Vizepräsident Enno Piening die Urkunde.
Mehrere Jahre in Folge kooperierte die Schule mit Mitgliedern der Kreisgruppe zusammen. Die Schüler tauschten das Klassenzimmer mit dem Lern- und Erlebnisraum Wald. Mit großer Begeisterung galt es, die wichtigsten Baumarten zu bestimmen und ihre Funktion im Ökosystem aufzuzeigen. Am Beispiel abgestorbener Bäume verdeutlichten die Natur-pädagogen deren Bedeutung für Lebensgemeinschaften. Der Wald als Lebensraum für viele heimische Wildtierarten und die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Jagd waren ebenso Bestandteil der Natur- und Umweltbildung.
Im Werkunterricht bauten die Schüler die von der Kreisgruppe bereitgestellten Bausätze für Nisthilfen zusammen. Gemeinsam mit Lehrern und Jägern wurden die Singvogelnistkästen im nahen Wald ausgebracht. Im Kunstunterricht bunt bemalte Nistkästen bieten im Pausenhof ein sicheres Brutquatier. Auch Bausätze für Fledermauskästen bauten die Schüler zusammen. Sie hängen entlang eines Wanderpfads im Hübnerholz.
Kreisgruppenvorsitzender Gerhard Klingler begrüßte zahlreiche Gäste und führte durch das Programm. „Kein Lehrbuch könne Wissen so nachhaltig vermitteln wie die Naturerfahrung“ betonte der stellvertretende Schulleiter Stefan Greb. Staatssekretär Gerhard Eck stellte das ehrenamtliche, mehrjährige Engagement der Kreisgruppe heraus, die den Schülern das Wissen um Zusammenhänge zwischen Jagd und dem Erhalt der Artenvielfalt näher bringt. Zum 50. Jubiläum der Wildtierstiftung hat der Landesjagdverband den Schulumweltpreis kreirt, betonte Vizepräsident Enno Piening und bezeichnete die Ochsenfurter Realschule als würdigen Preisträger. Landrat Eberhard Nuß erwähnte, dass der Landkreis in den zurück-liegenden Jahren viel für die Modernisierung der Schule investiert habe und “der Preis ein zusätzliches Sahnehäubchen darstelle“.
Für die feierliche Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Jagdhornbläser der Ochsenfurter Kreisgruppe unter Leitung von Kerstin Beetz. Beim anschließenden Stehempfang sorgten Schülerinnen für eine ansprechende Verköstigung der Gäste.


Strahlender Sonnenschein beim Jäger-Sommerfest
Maisjagd VortragErster gemeinsamer Auftritt der Nachwuchsbläser in der Jagdhorngruppe.

Röttingen, 2.7.2017 – Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 80 Waidmänner mit Familienangehörigen und Freunden wieder zu einem geselligen Nachmittag. Die Jagdhornbläsergruppe mit ihren Nachwuchsbläsern eröffneten mit dem Grußwort des Vorsitzenden Gerhard Klingler das traditionelle Sommerfest. Nach dem Jagdsignal “Essen” fanden sich die Teilnehmer am Grillstand des stellv. Vorsitzenden Gunther Heß ein. Die saftigen Steaks und eine große Salatauswahl stillten bald den Hunger. Viele Besucher nutzten den Nachmittag auch zur Kontaktaufnahme und zum Gedankenaustausch. An Ende des Tages waren alle einig: Wir treffen uns wieder in diesem Kreis in einem Jahr.

Erntejagdseminar
Maisjagd Vortrag

Gelchsheim, 19.5.2017 – Erntejagd ist Stress pur! Sie verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Konzentration und Verantwortung. Besonders das freihändige Schiessen vom Boden aus erfordert auf bewegte Ziele zusätzlich auch die ständige Einschätzung eines sicheren Kugelfanges. Bei diesen Jagden ist der Schuss in das Maisfeld und die Teilnahme von Treiberschützen absolut tabu. In dem Praktikerseminar vermittelte Wildmeister Helmut Hilpisch sein Wissen und seine Erfahrungen. Dabei ging der Referent auf die Planung und Vorbereitung einer Maisjagd, der Auswahl der Schützen und Schützenstände sowie auf Rettungspunkte und weitere Sicherheitskriterien ein. Der Büchsenschuss auf bewegliche Ziele muss zuvor von den Schützen im Schießkino hinreichend geübt werden. Das Übungsschiessen dient auch den sicheren Umgang mit der Büchse und trägt zur Optimierung der Schießfertigkeit bei.

Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder
Maisjagd Vortrag

Gelchsheim, 5.5.2017 – Anlässlich der Jahreshauptversammlung zeichnete der 1. Vorsitzende Gerhard Klingler langjährige Mitglieder mit der Treuenadel und einer Ehrenurkunde aus. Von links: Ralph Keller, stellv. Bezirksvorsitzender Ufr., Klaus Endres (25 Jahre), Ludwig Singer (60 Jahre), Karl Jaugstetter (60 Jahre), Stefan Bardo (25 Jahre), Karlheinz Bohn (65 Jahre), Klaus Engstle (25 Jahre) und Dieter Maier (40 Jahre).

Die neu gewählte Vorstandschaft
Maisjagd Vortrag

Von links – Udo Bausewein, Schatzmeister; Gerhard Klingler, 1. Vorsitzender; Daniel Muhler, Schriftführer; Gunther Heß, stellv. Vorsitzender;

Hegebeitrag für das Niederwild
Niederwild 17

Wolkshausen, 11.2.2017 – In diesem Jahr fand zum siebten Mal die revierübergreifende Fuchs- und Raubwildwoche statt. Sieben Reviere lieferten 11 Füchse, 2 Marder und zwei Iltisse an. Die Strecke wurde von Jagdhornbläsern verblasen. Vorsitzender Gerhard Klingler bedankte sich bei den Jägern und Hundführern für ihr Engagement bei der Raubwildbejagung. Anschließend tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen im Bürgerheim aus.


Schalldämpfer und ihre Wirkungen

Schalldaempfer 16.12.2016

Wolkshausen, 16.12.2016 – Der Schalldruckpegel eines Jagdbüchsenschusses liegt für das menschliche Gehör deutlich jenseits der Schmerzgrenze von 130 Dezibel. Mit Hilfe eines Schalldämpfers kann die Schallemission bis zu 35 Dezibel reduziert werden. Besonders bei Magnumkalibern, die eine große Menge an Verbrennungsgasen freisetzen, ist die Dämpfungsleistung und Belastbarkeit wichtig. Anlässlich einer Fortbildungsveranstaltung mit Büchsenmachermeister Hubertus Steinerstauch wurde zunächst der Aufbau der Schalldämpfer erklärt. Hochwertige Materialien, präzise Fertigung, kompakte Abmaße und hohe Dämpfleistung bei gleichzeitig geringem Gewicht sind die Eigenschaften eines hochwertigen Produkts. Montiert ein Fachmann einen Schalldämpfer auf eine Jagdbüchse, dann verändert sich die Treffpunktlage. Sie muss neu eingeschossen werden. Oft verbessert sich auch die Schussleistung der Jagdbüchse mit dem Schalldämpfer. Ein Neopren-Überzug beugt Beschädigungen des Schalldämpfers vor und verringert den Lärm beim Anstoßen in der Kanzel oder bei der Pirsch. Am Ende ging der Referent auch auf die Pflege der Schalldämpfer ein und gab wertvolle Tipps an die Zuhörer. Die zahlreichen Fragen der Teilnehmer unterstrichen die Aktualität der Thematik.


Vortrag über Nachtsichttechnik
18.11.2016
Die Aufmerksamkeit der Zuhörer unterstreicht das Interesse an Nachtsichtoptiken.

Gelchsheim, 18.11.2016 – Was ist das beste Nachtsichtgerät? Verwirrt steht der Jäger vor dem immer unübersichtlicher werdenden Angeboten an Nachtsicht- und Wärmebildgeräten. Zu diesem Thema referierte vor kurzem Jakob Schulz von der Firma Nightlux. Der Referent ging zunächst auf die einzelnen Entwicklungsstufen der Bildverstärkerröhren und deren Bildqualität ein. Bei den meisten angebotenen Nachtsichtgeräten werden Bildverstärkerröhren aus amerikanischer, westeuropäischer und russischer Herkunft verbaut. Besonders hinsichtlich des Preises bestehen auch große Unterschiede. Deshalb empfahl Jakob Schulz den Jägern sich vor dem Kauf eines Gerätes umfangreich zu informieren.
Großes Interesse zeigten die Teilnehmer an einem Praxistest. Sie verglichen in der Dunkelheit verschiedene Optiken und konnten sich selbst ein Bild von den Nachtsichtgeräten machen. Auch die Leistungsfähigkeit guter Wärmebildgeräte überraschte so manchem Betrachter. Wer sich ein solches Gerät anschaffen möchte, muss schon mehrere Tausender auf den Tisch legen.



Für faire Berichterstattung geehrt
Hubertus 2016 ehrung

Gelchsheim, 5.11.2016 – Bei der Hubertusfeier bedankte sich der Vorsitzende Gerhard Klingler und der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands, Enno Piening bei der langjährigen Mitarbeiterin der Main-Post-Redaktion Hannelore Grimm mit einem Blumenstrauß. Durch ihre Einstellung hat Hannelore Grimm den Naturbezug in der ländlichen Region ganz wesentlich mitgeprägt. Mit offenem Wort und mutiger Tat ist sie gleichzeitig gegen Fehlentwicklungen eingetreten und hat konstruktive Denkanstöße gegeben.
Besonders die Berichterstattung über Naturkundeunterricht mit Kindern und Schülern liegt ihr am Herzen. Ob im Klassenzimmer oder beim Streifzug durch Wald und Feld, beim Anbringen von Fledermaus- und Singvogelkästen, Hannelore Grimm begleitete unzählige dieser Aktionen und hat jägerische Natur- und Umweltbildung der Bevölkerung vermittelt.



Traditionelle Hubertusfeier 2016 in der Deutschherrenhalle
Hubertus 2016

Gelchsheim, 5.11.2016 – Mit einer Hubertusmesse unter Mitwirkung der Jagdhornbläser feierte die Jägerschaft den Namenstag des Schutzpatrons St. Hubertus. In der festlich geschmückten  Deutschherrenhalle begrüßte der Vorsitzende Gerhard Klingler gut 100 Teilnehmer und zahlreiche Ehrengäste. Er forderte die Waidmänner auf, sich in der heutigen Zeit viel selbstbewusster der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der stellvertretende Landrat Waldemar Brohm lobte in seiner Ansprache das ehrenamtliche Engagement und die Einsatzbereitschaft der Jägerschaft. Nach dem Klang der Jagdhörner unter Leitung von Klaus Endres gab das Duo Weekend Express den musikalischen Ton an. Auch die Liebhaber von Wildbret kamen auf ihre Kosten. Es gab sehr schmackhafte Wildgerichte von Reh und Sau aus der Region. Einen Höhepunkt bildete wieder die Hubertus-Tombola. Ein Griff in den Lostopf lohnte sich, denn es standen Sachpreise im Wert von über 6000 Euro zur Verfügung.


Jäger-Sommerfest bei strahlenden Sonnenschein
Jagdhornbläser
Jagdhornbläser eröffneten das Sommerfest

Röttingen, 10.7.2016 – Sommerzeit ist Grillzeit. Die Besucher erlebten diesmal einen geselligen und genussvollen Nachmittag. Grillmeister Stefan hatte wieder eine kulinarische Vielfalt anzubieten. Neben Schweine- und Geflügelsteaks sorgten Angussteaks von Roastbeef mit bester Marmorierung für ein geschmackliches Highlight. Als Beilagen gab es frische Salate, die die Jägerfrauen bereit stellten. Alle Lebensmittel waren frisch aus der Region und direkt vom Erzeuger.
Getränkespezialist Martin löschte mit seiner vielfältigen Auswahl jeden Durst. Mit Kaffee und diversen Kuchen löste sich gegen Abend die gesellige Runde auf.



Ehrungen anlässlich der Jahreshauptversammlung

JaegerEhrung


Gelchsheim, 14.4.2016 – Für langjährige Vereinstreue überreichte der Vorsitzende Gerhard Klingler in der Deutschherrenhalle die Treuenadel in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft an Alois Grünewald. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Kurt Frantz, Andreas Langhirt und Hubert Ulsamer ausgezeichnet. Geehrt wurde auch der Jagdhornbläser Erich Kemmer für 50 Jahre Pflege jagdlichen Brauchtums. Der Vorsitzende bedankte sich bei Josef Walch mit einem Geschenk für seine 25-jährige Einsatzbereitschaft bei der Vermittlung von Wissen an Kinder über die heimische Natur.


Verbandsübergreifend fürs Niederwild
Gruppenfoto
Gemeinsam handeln: Da sind sich Manfred Ländner, MdL, Gerhard Klingler, Eva Heilmeier (AELF, Karlstadt), Enno Piening (BJV), Eberhard Nuß (Landrat Würzburg), Dr. Norbert Schäffer (BLV), Marc Sitkewitz (LBV) und Volkmar Halbleib, MdL, einig.

Gelchsheim, 11.3.2016 – Dem Wild mehr Lebensraum geben war das Ziel eines gemeinsamen Dialogs zwischen Jägern, Landwirten und Vogelschützern. Vorsitzender Gerhard Klingler konnte wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
In einem Kurzvortrag referierte Gerhard Klingler über die Bedeutung von Feldrainen, Wegbanketten, Graswegen, Grabenböschungen und Ackerrandstreifen für Flora und Fauna in der modernen Agrarlandschaft. Solche Strukturen erhöhen die Grenzliniendichte und dienen als Äsungsflächen und Reproduktionsoasen. Diese Randstrukturen sollten nicht vor Mitte Juli gemäht oder gemulcht werden. Revierpächter sollten nach kommunalen Ausgleichs- und Ersatzflächen für die Anlage mehrjähriger Blühflächen nachfragen.
Der LBV-Gebietsbetreuer für die Agrarlandschaft Mainfranken, Marc Sitkewitz, präsentierte, welche Wege Landwirtschaft und Naturschutz miteinander gehen können. Auch Ortolan und Wiesenweihe profitieren von diesen Maßnahmen. Eva Heilmeier vom AELF, Karlstadt verdeutlichte, welche förderfähigen Möglichkeiten zur Aufwertung der Feldflur geboten werden. Pufferstreifen an wasserführenden Gräben, Feldrandstreifen und Greening-Brachen werten die Biotope auf. Mit der Aussaat von Zwischenfrüchten lasst sich der Ernteschock abmildern.
Bei der abschließenden Diskussionsrunde waren sich alle einig, dass Maßnahmen zur Verbesserung des Wildlebensraumes nur gemeinsam angestrebt werden können.


Fuchs- und Raubwildwoche 2016
Streckenlegung
Raubwildregulierung ist eine wichtige Maßnahme der Niederwildhege.

Wolkshausen, 30.1.2016 – Die diesjährige revierübergreifende Fuchs- und Raubwildwoche fiel nach der Schneeschmelze in einem ungewöhnlich hohen Temperaturbereich. Die ganzjährig üppig vorhandenen Mäuse führten dazu, dass die Füchse nicht sonderlich von den Ködern der Rohr- und Kastenfallen angelockt wurden.  Im Zuge der Streckenlegung gab Gerhard Klingler die Strecke bekannt: 9 Füchse, 2 Steinmarder und 3 Iltisse. Stimmungsvoll wurde die Raubwildstrecke von zwei Jagdhornbläsern verblasen. 


Erste Hilfe-Seminar
Rettungsgriff
Der Rettungsgriff

Wolkshausen, 16.1.2016 – Zur Weiterbildung seiner Mitglieder bot der Kreisjagdverband Ochsenfurt ein Erste Hilfe-Seminar im Bürgerheim an. Die Erste Hilfe Schule Martin Engert aus Bütthard besprach verschiedene Gefahrensituationen, denen praktische Übungen folgten.  17 Kursteilnehmer  konnten ihre Kenntnisse in der Erstversorgung eines Erkrankten auffrischen. Dann ging der Seminarleiter auf die besonders schwierige Situation bei Unfällen im Forst und auf der Jagd ein. Das Absetzen eines Notrufes und die Beschreibung der Unfallstelle im Wald können Probleme darstellen. Zur besseren Orientierung erhalten wir Unterstützung vom Forst durch die Hinweisschilder „Rettungstreffpunkt“. Auch die beim Jagdbetrieb vorkommenden Verletzungen wurden durch die Teilnehmer erarbeitet und die Gefahrenlagen besprochen. Am Ende des ganztägigen Seminars erhielt jeder Kursteilnehmer ein Zertifikat.


Hubertusmesse und Hubertusfeier 2015
Hubertusball_7.11.2015
Festbesucher stärkten sich mit schmackhaften Wildgerichten aus der Region.

Gelchsheim, 7.11.2015 – Die traditionelle Hubertusmesse in der St. Ägidius-Kirche wurde wieder durch den Klang der Jagdhornbläsern festlich umrahmt. Bei der anschließenden Hubertusfeier in der Deutschherrenhalle begrüßte Vorsitzender Gerhard Klingler zahlreiche Ehrengäste. Anschließend führte das Duos The Blue Moonlights mit schwungvollen Rhythmen durch den Abend . Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die große Tombola mit vielen wertvollen Preisen. Der Hauptpreis in diesem Jahr war eine Bockdoppelfinte, die von einem Jagdausstatter gestiftet wurde.


Zwischenfrüchte für Niederwild
28.10.2015
Aufmerksam verfolgen die 41 Teilnehmer den Ausführungen des Pfanzenbauexperten.

Sächsenheim, 28.11.2015 - Der Kreisjagdverband Ochsenfurt lud zu einer Feldbesichtigung verschiedener Zwischenfruchtmischungen ein. Jagdpächter Gerhard Klingler hat mit einem Feldsaatenvertreiber wildtiergerechte Zwischenfruchtmischungen bei zwei Landwirten anlegen lassen. Sein Ziel ist es, die Lebensraumqualität der Feldreviere aufzuwerten und gleichzeitig die negative Entwicklung der Niederwildbesätze zu stoppen. Anlässlich einer Besichtigung präsentierte ein Feldsaatenexperte die einzelnen Zwischenfruchtmischungen einem breiten Publikum. Besonders Jagdpächter, Jagdvorstände, Jagdgenossen und die unterfränkische Wildlebensraumberaterin Anne Wischemann zeigten großes Interesse bei der richtigen Auswahl der einzelnen Deckungs- und Äsungspflanzen.


Seminar Verkehrssicherungspflicht
Verkehrssicherung

Gelchsheim, 10.10.2015 – Hubert Kerzel referierte in einem Seminar über die Verkehrssicherungspflicht bei Treib- und Drückjagden. Dabei ging der Referent zunächst auf die Grundsätze und Zuständigkeiten ein bevor er die Kennzeichnung von Gefahrenstellen bei der Ausübung der Jagd an Straßen erläuterte. Der Revierinhaber als Jagdausübungsberechtigter kann zur Gefahrenabwehr verpflichtet werden, wenn sich bei der Jagdausübung Gefahren für den Straßenverkehr ergeben würden.
Alle Seminarteilnehmer erwarben die erforderliche Sachkenntnis, von der Straßenverkehrsbehörde genehmigte Beschilderungen selbst aufzustellen.



Sommerfest bei tropischen Temperaturen
Soomerfest_5.7.2015
Röttingen, 5.7.2015 – Es war bisher der heißeste Tag des Jahres als die Jägerinnen und Jäger ihr Sommerfest feierten. Nicht von der Hitze stoppen ließen sich die vielen Besucher am alten Wurftaubenstand. Pünktlich zur Mittagszeit eröffneten die Jagdhornbläser wieder das gesellige Treffen. Metzgermeister Stefan sorgte wieder für das leibliche Wohl und Getränkespezialist Martin versorgte alle Besucher ausreichend mit kühlen Getränken.


Nadeln für jahrzehntelange Treue
Ehrungen_24.4.2015
Gelchsheim, 24.4.2015 Anlässlich der Jahreshauptversammlung zeichnete der Vorsitzende der Ochsenfurter Jägergruppe, Gerhard Klingler, wieder Mitglieder mit langjähriger Vereinstreue aus. 65 Jahre Otmar Walter, Gelchsheim; 60 Jahre Otto Stegmaier, Baldersheim; 50 Jahre Reinhard Reiser, Rothenburg; 40 Jahre Jürgen Hildmann, Leinach; Walter Pietrus, Eßfeld; Karl Schneider, Stalldorf; Kilian Schömig, Sommerhausen; 25 Jahre Kerstin Weißinger, Bielefeld;


Fuchs- und Raubwildwoche 2015
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Wolkshausen, 8.2.2015 – Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder die Mitglieder unserer Kreisgruppe an der gemeinsamen Raubwildbejagung. Während einer gemeinsamen Fuchs- und Raubwildwoche haben die Teilnehmer intensiv Reineke beim Ansitz, mit tapferen Hunden im Bau und mit Betonrohrfallen nachgestellt. Schließlich konnten 22 Rotfüchse und ein Steinmarder erbeutet werden. Die Strecke wurde vor dem Bürgerheim brauchtumsgerecht verblasen. Beim anschließenden Schüsseltrieb tauschten die Jäger ihre Fuchsjagderlebnisse aus. Im nächsten Winter soll wieder eine gemeinsame Raubwildbejagung durchgeführt werden.
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Hubertusmesse und Hubertusfeier 2014
Hubertus 2014
Zufriedene Gesichter unter den Gewinnern der Hauptpreise.

Gelchsheim, 15.11.2014 – Zu Ehren des Heiligen Hubertus ließen die Ochsenfurter Jagdhornbläser ihre Instrumente in der Pfarrkirche St. Ägidius und in der Deutschherrenhalle erschallen. Vorsitzender Gerhard Klingler begrüßte rund 125 Gäste, darunter eine stattliche Anzahl von Ehrengästen in der geschmackvoll dekorierten Halle. Er verabschiedete die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Dr. Klaus Büttner und Kilian Kemmer und überreichte ihnen ein Präsent. Beide gehörten dem Gremium 12 Jahre an.
Einer der Höhepunkte war wieder die reich bestückte Hubertustombola mit Sachpreisen von über 8000 Euro. Der Griff in den Lostopf zahlte sich für viele Besucher aus. Der Hauptpreis war eine Repetierbüchse, die von einer Würzburger Firma gestiftet wurde. Die “The Blue Moonlights” unterhielten mit ihren Klängen die Gäste und sorgten somit für eine gute Stimmung in der Halle.


Fangjagdseminar
Fallenkurs_10.10.14
Aufmerksam verfolgen die Seminarteilnehmer die praktischen Tricks und Kniffs des Fangprofis.

Gaukönigshofen, 8.10.2014 – Fallenstellen ist eine wichtige Ergänzung zur Raubwildbejagung mit Flinte und Büchse im Niederwildrevier. Im Fangjagdseminar zeigten die Experten Iris Konrad und Walter Merkert den richtigen Umgang mit Kasten- und Rohrfallen. Zuerst gingen die Fangspezialisten auf die Fangjagdverordnungen, die Sicherheit und den Tierschutzes im Revier als auch im befriedeten Bezirk ein. Die Auswahl lohnender Fangplätze und mögliche Fangsituationen in den Revieren wurden genauso erläutert, wie die tägliche Kontrolle der Fanggeräte.


Schwarzwild-Arbeitsgemeinschaft gegründet
Arbeitsgemeinschaft


Sommerfest 2014
Sommerfest 2014
Bei herrlichem Sommerwetter lässt es sich gut feiern.

Röttingen 6.7.2014 – Hochsommerliche Temperaturen verwandelten das Sommerfest wieder zu einem besonderen gesellschaftlichen Ereignis. Pünktlich zu Mittag eröffneten die Jagdhornbläser unter Leitung von Klaus Endres die Party. Unser Metzgermeister Stefan zauberte kulinarische Köstlichkeiten von Schwein, Rind und Pute auf seinem Grill. Für eine Vielzahl von frischen, leckeren Salaten sorgten die Frauen der Mitglieder. Martin, unsere Getränkespezialist, bot den zahlreichen Besuchern ein breites Spektrum von kühlen Getränken zur Auswahl an. Bei guter Stimmung, mit Kaffee, Torten und Kuchen gab es viele Möglichkeiten, die aktuellen Jagderlebnisse und andere Informationen untereinander auszutauschen. Bis spät in den Abend saßen die Besucher vergnügt zusammen.



Neue Vorstandschaft 4.4.2014
Vorstand Ochsenfurt 2014

Von links: Daniel Muhler, Schriftführer; Engelbert Zobel, stellv. Vorsitzender; Udo Bausewein, Schatzmeister; Gerhard Klingler, erster Vorsitzender


Ehrungen langjähriger Mitglieder 2014
Bei der Jahreshauptversammlung am 4. April zeichnete der ersten Vorsitzende Gerhard Klingler langjährige Mitglieder mit der Treuenadel und einer Ehrenurkunde aus.
Jäger Ehrungen
Von links: Erich Bätz, 40 Jahre; Alois Scheckenbach, 50 Jahre; Micheal Langer, Volker Groß u. Josef Stahl 40 Jahre.
Auf dem Foto fehlen: Hermann Hebling u. Dietrich Öder 50 Jahre


Fuchs- und Raubwildbejagung 2014
Fuchswoche_15.2.2014

Gaukönigshofen 15.2.2014: Die Fuchs- und Raubwildwoche vom 10. bis 15. Februar wurde durch die milden Temperaturen, durch teils kräftige Winde und Niederschläge stark beeinträchtigt. Am Streckenplatz lieferten Jagdpächter aus Darstadt, Goßmannsdorf und Strüht insgesamt 6 Füchse an.


Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen in der Feldflur

Foto_24.1.2014
Von links: Roland Schneider, ALE, Unterfranken; BJV-Vizepräsident und Bezirksvorsitzender Unterfranken Enno Pienig; Landrat Eberhard Nuß, Würzburg; Gerhard Klingler, Vorsitz. KG Ochsenfurt; Werner Kuhn, Sprecher unterfränischer Jagdgenossenschaften; Manfred Ländner, MdL, Vorsitz. KG Würzburg; BBV-Präsident Bernhard Weiler, Unterfranken und Raimund Fischer, ALE, Unterfranken;

Gelchsheim, 24.1.2014 - Die Erhaltung des heimischen Niederwildes ist uns Jägern ein ernsthaftes Anliegen, nachdem die Besätze stark zurück gegangen sind. Deshalb suchen wir einen offenen und zielführenden Dialog mit den Grundbesitzern. Über 150  Jagdvorstände, Jagdpächter, Vertreter des Bauernverbandes, Biogasanlagenbetreiber und Behördenvertreter aus 72 Ortschaften folgten der Einladung unseres Kreisjagdverbandes um sich über Möglichkeiten zu Habitatverbesserungen in der Feldflur zu informieren.
Über die Thematik referierten Werner Kuhn, Sprecher der unterfränkischen Jagdgenossenschaften sowie Roland Schneider und Raimund Fischer vom Amt für ländliche Entwicklung in Unterfranken. Auch der Bezirkspräsident des Bauernverbandes, Bernhard Weiler, nahm Stellung zur Umsetzung der EU-Greeningvorhaben und forderte praxisorientierte Lösungen für die Landwirtschaft. Die Bedürfnisse des Wildes im Blick zu behalten muss auch im Interesse der Jagdgenossenschaften sein, so der Vorsitzende Gerhard Klingler. Jäger und Landwirte sollten sie sich dieser Herausforderung stellen und unseren heimischen Tierarten in der modernen Agrarlandschaft eine Überlebungschance bieten.



Hubertusmesse und Hubertusfeier 2013
Hauptpreise_9.11.2013
Die Hauptgewinner der Hubertus-Tombola. Von links: 1. Vorsitzender Gerhard Klingler, Brigitte Lochner, Josef Lurz, Hildegard Neeser, Lore Klingler, Evi Geßner, stellvertret. Vorsitzender Engelbert Zobel, Theresa Endres und Martin Lochner.

Gelchsheim – Den Auftakt zum gesellschaftlichen Höhepunkt im Jagdjahr bildete die Hubertusmesse in der Pfarrkirche. Bei der kirchlichen Feier wirkte die Jagdhornbläsergruppe unter Leitung von Klaus Endres wieder mit. Vorsitzender Gerhard Klingler begrüßte neben den Besuchern auch zahlreiche Ehrengäste. Die Gruppe „The Blue Moonlights“ begleitete musikalisch durch den Abend.
Mit einem Blumenstrauß und einen Gutschein für den Besuch einer Wohlfühloase für Christel Fuchs unterstrich der Vorsitzende seinen Dank für die tatkräftige Unterstützung des Kreisjagdverbandes.



Flinten-Übungsschießen
20.7.2013
Nur durch regelmäßiges Übungsschießen mit der Flinte lassen sich die Trefferergebnisse steigern!

Bütthard 20.7.2013 und 05.10.2013: Über 50 Mitglieder unserer Kreisgruppe nahmen diesmal an den beiden Trap-Übungsschießen teil. Ethische und gesetzliche Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger sichere Trefferergebnisse. Gleichzeitig dient das Training auch zur Verbesserung der Schießfertigkeit. Zahlreichen Jägern wurde auf dem Schießstand wieder vom Schießobmann die BJV-Schießleistungsnadel verliehen.


Jägersommerfest 2013
JSF_7.07.2013
Eindrücke eines hochsommerlichen Nachmittags.

Röttingen 07.07.2013: In diesem Jahr fand sich wieder eine große Jägerfamilie an der Jagdhütte des ehemaligen Wurftaubenstandes zu einem geselligen Nachmittag zusammen. Stefan, ein g’stander Gaubüttelbrunner Jäger und Metzgermeister, wirft in der Gluthitze seinen Gasgrill an und zaubert kulinarische Köstlichkeiten. Frauen von Mitgliedern bereiteten eine Vielfalt von frischen, wohlschmeckenden Salaten zu. Zum löschen des Durstes sorgte unser Getränkeprofi Martin mit einer breiten Palette von kühlen Köstlichkeiten. Kaffe, Torten und Kuchen sorgten anschließend für die nötige Abwechselung. Auch die Jagdhornbläser unter Leitung von Hornmeister Klaus Endres boten eine ansprechende musikalische Einlage. Der 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Gerhard Klingler bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie alle haben zum Gelingen dieses herrlichen Sonntag-Nachmittags beigetragen.



Ehrung langjähriger Mitglieder 2013
Bei der Jahreshauptversammlung am 12. April zeichnete der 1. Vorsitzende Gerhard Klingler langjährige Mitglieder mit der Treuenadel und einer Ehrenurkunde aus.
Jäger Ehrung

Von links: Alfons Fuchs und Theo Bachert, 50 Jahre; Andreas Krieger 60 Jahre; Edgar Bätz, Gerhard Schneider, Franz Engert und Karl Galdia für 40 Jahre;



Krähenjagd-Seminar 18.03.2013
Krähen1
Das Lockbild und der Abstand zum Schirm müsse ganz genau aufeinander abgestimmt werden.

Bieberehren 16.3.2013: Was man bei einer erfolgreichen Krähenjagd alles beachten muss und welche Vorbereitungen zu treffen sind erläuterte ein Krähenjagd-Experte anschaulich 26 Seminarteilnehmern. Bei dieser neuen Jagdmethode mit den schwarzen Lockattrappen kann der Jäger eine Reihe unbewusster Fehler machen. Wie der Referent ausführte, kommt es ganz entscheidend darauf an, ein freundliches Lockbild nachzustellen. Auch die Wahl des Standes, die Windrichtung und die Art der Ausrüstung sind entscheidend, bevor der Jäger seine Flinte schultert. Am Ende des interessanten Seminars waren alle Teilnehmer von den Inhalten begeistert.


Fuchs- und Raubwildwochen 2013
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Gaukönigshofen: An der Fuchs- und Raubwildwoche vom 4. bis 9.2.2013 nahmen zahlreiche Revierpächter teil. Eine Woche lang wurden die Beutegreifer von Feldhasen, Rebhühnern, Fasanen und Stockenten intensiv bejagt. In einer kurzen Ansprache am Streckenplatz bezeichnete der erste Vorsitzende Gerhard Klingler die Raubwildbejagung als eine der tragenden Säulen der Niederwildhege. Das Niederwild und zahlreiche Bodenbrüter, wie auch die Wiesenweihe, sind regelrecht auf die Hilfe der Jäger angewiesen. Wind und Regen sorgten während der Fuchs- und Raubwildwoche für ungünstige Voraussetzungen bei der Bejagung. Trotzdem kamen in 12 Revieren 19 Füchse, 3 Steinmarder und 2 Iltisse zur Strecke. Mit dem Hörnerklang der Bläsergruppe wurde die Raubwildstrecke waidgerecht verblasen.


Wildwarnreflektoren im Altlandkreis Ochsenfurt
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Die Blaulicht-Wildwarnreflektoren simmulieren einen optischen Lichtzaun, der das Wild abhält, die Fahrbahn zu queren.

Ochsenfurt - Mit unserer Initiative „Mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ haben wir im Dezember 2012 ein Projekt zur Verminderung von Wildunfällen umgesetzt. Mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Jagdverbandes, des Landkreises Würzburg und unseres Kreisjagdverbandes haben unsere Revierpächter 10 375 Euro für die Verkehrssicherheit investiert. In 34 Jagdrevieren wurden 2135 Blaulicht-Wildwarnreflektoren an kritischen Streckenabschnitten installiert. Unsere Jagdpächter konnten die Reflektorenzu einem einmaligen Anschaffungspreis von 2,00 Euro/Stück erwerben. Mit dieser Aktion tragen wir Jäger ganz wesentlich zur Verbesserung der Verkehrsicherheit bei. Außerdem leisten wir durch weniger Wildtierunfälle gleichzeitig einen Beitrag zum Tierschutz.



Hubertusmesse und Hubertusfeier 2012
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Die Hauptgewinner der Hubertus-Tombola. Von links: Vorsitzender Gerhard Klingler, Franz Engert, Manfred Ländner MdL, Liane Wunderlich, Hornmeister Klaus Endres, Erich Gerst und Elmar Fuchs.

Gelchsheim, 3.11.2012: Zur Hubertusmesse waren neben zahlreichen Waidmännern auch viele interessierte Bürger in die geschmückte St. Ägidius Pfarrkirche gekommen. Die Messe zelebrierte Pfarrer Gregor Sauer. Sie wurde musikalisch begleitet von der Jagdhornbläsergruppe unter Leitung von Klaus Endres. Die anschließende Hubertusfeier in der Deutschherrenhalle war gut besucht. Vorsitzender Gerhard Klingler konnte wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Darunter waren Paul Lehrieder, MdB, Manfred Ländner, MdL, LLD Andreas Maier, AELF, Würzburg, Landrat Eberhard Nuß und einige Bürgermeister. BJV-Vizepräsident Enno Piening hielt die Hubertusansprache.
Josef Walch wurde für seine langjährige Tätigkeit im Bereich Natur erleben und begreifen vom Vorsitzenden Klingler mit Ehrennadel in Silber des BJV ausgezeichnet. Höhepunkt des Abends war wieder die große Hubertus-Tombola mit zahlreichen attraktiven Preisen. Unter den Klängen der The Blue Moonlights schwangen viele Gäste das Tanzbein.




Wildwarnreflektoren gegen Wildunfälle
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Von links: Konrad Löhnert, Vertreiber der Warnreflektoren, Kreisgruppenvorsitzender Gerhard Klingler, Markus Heuschmann, Landratsamt Würzburg, Bauernverbandspräsident Bernhard Weiler und Polizeidienststellenleiter Jürgen Maier.

Gaukönigshofen, 19.10.2012: Straßen sind ein gefährliches Pflaster für Wildtiere. Mit der Initiative „Mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ hat die Kreisgruppe eine Kampagne gegen Wildunfälle gestartet. Mit finanzieller Unterstützung des Landratsamtes in Würzburg und des Bayerischen Jagdverbandes werden in 33 Jagdrevieren im Altlandkreis Ochsenfurt optische Warnreflektoren an Streckenabschnitten mit Wildunfallhäufungen ausgebracht. Dabei bekommen die Jagdrevierpächter auch Unterstützung bei der Auswahl der Streckenabschnitte von der Polizeidienststelle Ochsenfurt. Auch der Bayerische Bauernverband steht dem Modellprojekt recht positiv gegenüber.



Entnahmelehrgang für Trichinenproben bei Schwarzwild
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Amtstierärztin Annegreth Löcher und Veterinärdirektorin Susanne Greiner-Fischer vom Landratsamt Würzburg schulten die Jäger.

Hohestadt, 26.10.2012: Fast 50 Jägerinnen und Jäger ließen sich anlässlich einer Schulung zur Entnahme von Trichinenproben bei Schwarzwild unterrichten. Am Objekt zeigten die beiden Verterinärmedizinerinnen Greiner-Fischer und Löcher den Waidleuten die Entnahmestellen am Tierkörper. Auch auf die Infektionswege und die Krankheitssymptome beim Menschen wurde eingegangen. Nach dieser Schulung können die Waidleute die Proben direkt bei einer Trichinen-Untersuchungsstelle abgeben. Nach der Diagnose werden die Jäger dann über das Ergebnis unterrichtet.




Sommerfest bei hochsommerlichen Temperaturen
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Röttingen, 30. Juni 2012: Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich die Jäger unserer Kreisgruppe mit ihren Familienangehörigen zu einem Grillfest auf dem alten Wurftaubenschießplatz. Nachmittags stand zum Kaffee eine große Auswahl von Kuchen zur Verfügung. Unser Mitglied Martin Lochner sorgte mit verschiedenen Getränken für die trockenen Kehlen der Besucher. Die Attraktion des Abends war diesmal eine auf Holzkohlen gegrillte Sau nach „Germanenart“. Die Frauen unserer Mitglieder spendierten dazu die Salate der Saison.
Vorsitzender Gerhard Klingler begrüßte den Landtagsabgeordneten Manfred Ländner recht herzlich und bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Die Veranstaltung wurde mit Darbietungen der Jagdhornbläser festlich umrahmt.




BJV-Medienpreis 2012 beim Landesjägertag in Straubing
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„Mit einem Sonderpreis würdigte der BJV auch diesmal Gerhard Klingler, den Vorsitzenden der Kreisgruppe Ochsenfurt und Mitglied im BJV-Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit , für sein außerordentliches Engagement, das Akzente setzt. Er erhielt als Dankeschön einen hochwertigen Laser-Farbdrucker“.


Ehrung langjähriger Mitglieder
Bei der Jahreshauptversammlung am 23. März 2012 zeichnete der 1. Vorsitzende Gerhard Klingler langjährige Mitglieder mit der Treuenadel und einer Ehrenurkunde aus.
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Vordere Reihe von links: Adam Rückel, 40 Jahre; Karlheinz Bohn, 60 Jahre; Bayerische Jagdkönigin Marion Lenz; Anton Löber, 50 Jahre; Michael Fleischmann, 60 Jahre fehlt;
Hintere Reihe von links: Josef Weber und Helmut Braungardt, 40 Jahre; Peter Weisskopf und Peter Reichert, 25 Jahre; Erich Gerst, 40 Jahre;



Fuchs und Raubwildwoche 2012
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Anlässlich der Fuchs- und Raubwildwoche kamen in der 6. Kalenderwoche 2012 33 Füchse, 6 Steinmarder, 3 Rabenkrähen und 2 Elstern zur Strecke. Auf einen Parkplatz in Gaukönigshofen wurde mit dem Signal „Fuchs tot“ die Strecke aus 16 Jagdrevieren von Mitgliedern der Jagdhornbläser verblasen. Wegen der Gefahr des Fuchsbandwurmes, des Niederwildschutzes und auch im Hinblick auf die Wiesenweihe ist es erforderlich, die hohe Fuchspopulation zu verringern. Erster Vorsitzende Gerhard Klingler dankte den Jägern für ihren großartigen Einsatz.


Feldhasen-Fachveranstaltung am 20. Januar 2012 in Gaukönigshofen
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Gerhard Klingler, Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe Ochsenfurt, hat mit seinen Vorstandskollegen Manfred Ländner (MdL), Würzburg und Dr. Klaus Damme, Kitzingen sich der Verbesserung des Lebensraums in Feldrevieren angenommen. Herr Prof. Dr. Klaus Hackländer, Universität für Bodenkultur aus Wien, hat in Gaukönigshofen vor über 230 Teilnehmern den aktuellen Stand der Feldhasenforschung aufgezeigt. Landwirtschaftsoberrat Robert Fett vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Würzburg informierte die Besucher über den Stand der Fördermöglichkeiten von Blüh- und Deckungsstreifen. Die anschließende Diskussion befasste sich mit Maßnahmen zur Bestandsstabilisierung des Feldhasen in unserer Region.

Der Bericht in der Zeitschrift Pirsch mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift und des Redakteurs Jens Dittrich
8-Punkte-Forderungskatalog


Hubertusfeier am 29. Oktober 2011 in Gaukönigshofen
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Am 29. Oktober 2011 fand die Hubertusmesse unter Begleitung der Jagdhornbläser in der Schutzengelkirche in Gaukönigshofen statt. Im festlich geschmückten Saal des „Hauses der Jugend“ trafen sich anschließend die Jägerinnen und Jäger zur Hubertusfeier. Vorsitzender Gerhard Klingler eröffnete den Hubertusball und begrüßte wieder zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft. Ein besonders Highlight des Abends war wieder die Hubertustombola mit hochwerten Sachpreisen. Bis in die frühen Morgenstunden schwangen die Teilnehmer ihr Tanzbein zu den Melodien der „The Blue Moonlights“.


Übungsschießen mit der Büchse am 22. Oktober 2011 im Schießkino
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Am 22. Oktober 2011 fand im Schießkino der Fa. Waffen-Steinerstauch in Würzburg ein Übungsschießen mit der Büchse statt. Der sichere, waidgerechte Schuss auf bewegliche Ziele mit der Büchse ist besonders für die anstehenden Schwarzwild-Drückjagden sehr wichtig und muss geübt werden. Am Bewegungsschiessen der Kreisgruppe nahmen 25 Jäger teil.


Flinten-Übungsschießen der KG am 01. September 2011
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Am 1. September 2011 fand unser traditionelles Flinten-Übungsschießen auf dem Wurftaubenstand in Bütthard statt. Unter den Schützen wurden am Ende des Trainings Sachpreise verlost, die von der Fa. Frankonia aus Würzburg gestiftet wurden. Insgesamt besuchten 35 Jägerinnen und Jäger unserer Kreisgruppe den Schießstand.


Fahrt der KG`s Ochsenfurt u. Würzburg zu der Firma Blaser nach Isny
am 05. August 2011

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Mitglieder unserer Kreisgruppe besuchten die Blaser Jagdwaffenfabrik in Isny. Während der Werksführung wurden den Besuchern die einzelnen Schritte der Waffenherstellung erklärt. Besonders der hohe Qualitätsstandard der hochwertigen Jagdwaffen beeindruckte sehr. Beim anschließenden Bewegungsschiessen mit der Büchse konnten die Teilnehmer ihre Schießkünste unter Beweis stellen. Die Fahrt wurde von der Fa. Waffen Steinerstauch aus Würzburg organisiert.


Förderung für Naturkundeunterricht an Schulen vom 19.07.2011
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Würzburg – Ein schöner Erfolg für die Kreisgruppe Ochsenfurt: Für ihr ehrenamtliches Engagement im Naturkundeunterricht in  Kindergärten und Grundschulen erhielten sie den von der Hypovereinsbank ausgelobten Förderpreis. Unter der Federführung des Vorsitzenden Gerhard Klingler bewarb sich die Kreisgruppe mit ihrem Projekt „Naturkundeunterricht an Schulen“ bei der von der Bank initiierten Aktion „Gemeinsam die Region fördern“.  Insgesamt haben sich 23 Organisationen aus der Region um Fördermittel beworben. Eine neutrale Jury wählte fünf Organisationen aus, die als Partner nun finanzielle Unterstützung erhalten. Unter anderen die Kreisgruppe Ochsenfurt.
Die Spendenjury lobte das ehrenamtliche Projekt der Kreisgruppe Ochsenfurt, den Naturkundeunterricht für Kindergärten und Grundschulen. Vorsitzender Gerhard Klingler konnte bei der Spendenübergabe einen Betrag von 2000 Euro vom Direktor der Niederlassung Würzburg Harry Bermüller entgegen nehmen.
Die Hypovereinsbank, die den Preis ausgelobt hat, will damit besonders ehrenamtliches, sozial-gesellschaftliches Engagement von Organisationen fördern. Dabei erhielten Projekte mit Nachhaltigkeit eine besondere Gewichtung.


Jäger-Sommerfest am 3.7.2011
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Zahlreiche Mitglieder mit ihren Familien trotzten den anfänglichen Nieselregen auf dem alten Schießstand in Röttingen. Von Einlagen der Jagdhornbläsern umrahmt gab es Grillwürste, saftige Steaks und eine große Salatauswahl. Kalte und warme Getränke mit einer großen Vielfalt an Kuchen, Torten, Obstkuchen und Teighörnchen rundeten für alle Besucher das Anbot ab. Die regen Gespräche und Diskussionen erstreckten sich bis in den Abend hinein. 


Blattjagd-Seminar am 2.7.2011
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Der Einladung nach Bieberehren folgten 34 interessierte Jäger. Der Lockjagdprofi Wildmeister Matthias Meyer ging vormittags auf das Verhalten des Rehwildes während der Brunft ein und stellte gängige Rehblatter vor. Der praktische Teil fand nachmittags in einem Jagdrevier statt. Hier ging es um die richtige Auswahl der Blattjagdstände, um Sicht und Windrichtung. Am Ende des Seminars konnten die Teilnehmer viele nützliche Tipps mit nach Hause nehmen.


Flinten-Übungsschießen am 25.6.2011
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Erfreulicherweise nahmen diesmal 40 Jäger am Schießtraining in Bütthard teil. Bei dieser freiwilligen Übung haben zahlreiche Jagdschützen auch die Anforderungen zum Erwerb der Flinten-Schiessnadel erfüllt.


Anschußseminar 07.05.2011
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Der Anschuss, ein Buch mit sieben Siegeln. Zu Aufgang der Bock und Schmalrehbejagung fand mit dem erfahrenen Nachsuchenführer Helmut Hilpisch ein Anschussseminar statt. Im theoretischen Teil erklärte der Seminarleiter, worauf während und nach den Schuss zu achten ist. Im praktischen Teil ging es um Schusszeichen, Kugelriss, Kugelschlag und Pirschzeichen. 32 Teilnehmer frischten ihr Wissen wieder auf.


Ehrungen für langjährige Mitglieder
Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 15. April 2011 wurden vom Vorsitzenden der Kreisgruppe, Gerhard Klingler, langjährige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde und Treuenadel geehrt.
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Im Bild v. l.: Vorsitzender Gerhard Klingler, Hermann Hager, Erlach, 40 Jahre; Erich Bauch, Ochsenfurt, 40 Jahre; Udo Öder, Frickenhausen, 25 Jahre; Winfried Lanig, Bieberehren, 25 Jahre; Erwin Röll, Erlach, 50 Jahre; Alfred Schenk, Buch, 40 Jahre. Auf dem Foto fehlen: Albin Deppisch, 40 Jahre; Rudolf Hemm, 25 Jahre.


BJV Medienpreis 2011
Erstmals wurde beim Landesjägertag in Schweinfurt der BJV-Medienpreis 2011 für hervorragende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vergeben. Der Bayerische Jagdverband forderte seine 160 Jägervereine auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Die Veröffentlichungen mussten nachprüfbar dokumentiert eingereicht werden. Honoriert wurde das Engagement vor Ort. In die Bewertung flossen die Zahl, der Umfang und der Inhalt von veröffentlichten Zeitungsartikeln im Jahr 2010 ein. Eine unabhängige Jury aus Journalisten wertete die eingereichten Unterlagen aus und ermittelte die Sieger.
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Der Kreisjagdverband Ochsenfurt reihte sich unter den vier Gewinnern ein. Präsident Prof. Dr. Vocke und die bayerische Jagdkönigin Susanne Schmid überreichten den Vorsitzenden der Kreisgruppe Ochsenfurt, Gerhard Klingler, den mit 600 Euro dotierten Medienpreis anlässlich des Landesjägertags.



Diskussionsrunde “Können Schwarzwildbestände reguliert werden” am 11.02.11
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Gut besucht war die Diskussionsrunde in der Musikhalle in Gaubüttelbrunn am 11. Februar 2011 zum Thema „Können Schwarzwildbestände reguliert werden?“. Die beiden Fachreferenten, der fürstliche Wildmeister Matthias Meyer und der Vorsitzende des Bundes Bayerischer Jagdaufseher, Hubert Witt, gaben zahlreiche Tipps für das Schwarzwildmanagement. Mit revierübergreifenden Drückjagden muss dem Anwachsen der Bestände entgegen gehalten werden. Besonders die Zunahme der unkalkulierbaren Wildschäden und ihre Ersatzpflicht durch die Revierpächter erhitzte die Gemüter. Vor allen im Mais und auf dem Grünland wird eine deutliche Zunahme beobachtet. Auch Zuckerrüben bleiben nicht verschont. Auf die Jagdpächter können zukünftig Wildschadensforderungen in völlig neue finanzielle Dimensionen zu kommen. Bei der Begrenzung der Schwarzwildschäden sind deshalb Jäger und Landwirte gleichermaßen gefordert über die Wildschadensregulierung, z. B. Deckelung des Schadens, neu nachzudenken.

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Im Bild (v.l.n.r.) Hubert Witt, Vorsitzender Bayerischer Jagdaufseher, Kreisgruppenvorsitzender Gerhard Klingler und der fürstliche Wildmeister Matthias Meyer. Die beiden Referenten Witt und Meyer teilten sich die drei Themenschwerpunkte aktuelle Schwarzwildproblematik, Reviermaßnahmen und Bejagungskonzepte. Die lebhafte Diskussionsrunde moderierte Klingler.


Kreisgruppenübergreifender Fuchs- und Raubwildtag am 29.01.2011
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Der erstmalig durchgeführte Fuchs- und Raubwildtag war ein voller Erfolg. Erster Vorsitzender Gerhard Klingler konnte eine Strecke von 15 Füchsen, 2 Steinmarder und 3 Rabenkrähen vermelden, die am Streckenplatz brauchtumgsgerecht verblasen wurden. Herr Klingler bedankte sich bei allen Jägern für ihren Einsatz und hob die Bedeutung dieser Jagd für den Niederwildbesatz hervor. Nach dem Willen der Teilnehmer soll im nächsten Jahr wieder eine gemeinsame Bejagung erfolgen.


Übungsschiessen mit der Büchse
Alljährlich rückt die Zeit der herbstlichen Drückjagden näher. Um ihre Schießfertigkeit mit der Büchse zu optimieren, trafen sich am 16. Oktober 2010 im Shooting Center Mainfranken in Würzburg 19 Mitglieder zum Bewegungsschiessen.

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Flintenschießen der Kreisgruppe am 18.09.10
Rechtzeitig vor Aufgang der Feldhasenjagd trafen sich 35 Jäger unserer Kreisgruppe am 18.09.2010 zum zweiten Flintenübungsschiessen auf dem Schießstand in Bütthard. Dabei erwarben 19 Teilnehmer die Schiessnadel “Flinte 2010”

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Ehrung langjähriger Mitglieder
Anlässlich unserer Jahreshauptversammlung am 23. April wurden vom stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisgruppe, Martin Löber, langjährige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde und Treuenadel geehrt.

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v. links: Vorsitzender Gerhard Klingler 25 Jahre, Matthias Tscherbner 25 Jahre, Otmar Walter 60 Jahre, Engelbert Zobel 25 Jahre, Heinz Foltys 50 Jahre, Josef Walch 40 Jahre mit stellv. Vorsitzenden Martin Löber.
Auf dem Foto fehlen Markus Deppisch 50 Jahre Alois Roth 50 Jahre und Elmar Uttinger 40 Jahre.


Bläserobmann Josef Düchs verabschiedet
Verabschiedung Hornmeister
Der 1. Vorsitzende Gerhard Klingler überreichte den ehemaligen Bläserobmann Josef Düchs einen Ehrenkrug für 41 Jahre aktiven Dienst als Jagdhornbläser und 31 Jahre als Leiter der Jagdhornbläsergruppe.
Außerdem bedankte er sich für die langjährige Unterstützung der Kreisgruppe.


Der Natur auf der Spur
Lernort
Am 23. April 2010 besuchten 214 Grundschüler aus Sonderhofen, Gaukönigshofen, Giebelstadt, Bütthard und Baubüttelbrunn mit 10 Lehrerinnen unsere Jagd- und Präparateausstellung.


Raubwildbejagung mit Kunstbau und Falle
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Am 19. Februar 2010 fand eine Fortbildung über die Raubwildbejagung mit dem Wildmeister Matthias Meyer statt. Der Referent ging in seinem interessanten Ausführungen auf die aktuellen Erkenntnisse bei der Baujagd ein und stellte die Funktion von unterschiedlichen Rohrfallen vor. Dabei erhielten die 74 Jägerinnen und Jäger zahlreiche wertvolle Tips für die Baujagd


Verkehrssicherungspflicht bei Treib- und Drückjagden

Nach Mittteilung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren muss der Verantwortliche einer Treib- und/oder Drückjagd über die zur Verkehrssicherung notwendigen Fachkenntnisse verfügen.
Dazu wurde für die Kreisgruppe Ochsenfurt am 24.05.2008 ein Lehrgang angeboten.

Verkehrssicherungspflicht_24.6
Die Kreisgruppe Ochsenfurt hat für jede der Hegegemeinschaften einen vollständigen Satz notwendiger Verkehrsschilder erworben. Die Modalitäten des Verleihs bei Bedarf sind über die Hegegemeinschaftsleiter zu erfahren.

Nach Rücksprache mit der Straßenverkehrsbehörde des LA Würzburg ist für das Aufstellen von Verkehrsschildern bei Treib- und Drückjagden im Bereich der Kreisgruppe Ochsenfurt dei Außenstelle Ochsenfurt zuständig.

Ansprechpartner für alle Revierpächter im Altlandkreis Ochsenfurt:

Landratsamt Würzburg
Außenstelle Ochsenfurt
Herr W. Laugwitz
Tel.: 09331 / 902-213
Fax: 09331 / 902-233
E-mail: W.Laugwitz@lra-wue.bayern.de








Vorgehensweise:

Revierpächter, die an einem entsprechenden Lehrgang teilgenommen haben, setzen sich vor der Treibjagd mit Herrn Laugwitz in Verbindung und stimmen das Aufstellen der erforderlichen Verkehrszeichen mit ihm ab.
 Nach dieser Abstimmung werden dann die Verkehrsschilder vom Rev ierleiter gemäß der abstimmung plaziert.
Wird kurzfristig eine Treib- oder Drückjagd außerhalb der Dienststunden des Landratsamtes angesetzt, ist die Polizeidienststelle Ochsenfurt, Tel.: 09331 / 8741-0 zu kontaktieren.

Einschränkung:

Jagdpächter und Revierleiter, die keine Schulung nachweisen können, dürfen nach Auskunft von Herrn Laugwitz, auch nach Rücksprache mit ihm selbst, die notwendigen Verkehrsschilder nicht aufstellen.
 

















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Die Rückkehr des Großraubwildes

Die Kreisgruppe Ochsenfurt im Landesjagdverband Bayern hatte zu einem Vortrag ihres Vorstandsmitglieds Kr. Klaus Büttner nach Gaukönigshofen gelanden. Der Referent, Wildbiologe an der Universität Würzburg, befasste sich mit dem hochaktuellen Thema der Rückkehr des Großraubwildes nach Mitteleuropa.
An  den Beispielen Braunbär, Wolf und Luchs beleuchtete er zunächst die Rückgangsurschachen, dann die Gründe für das Wiedererstarken der Bestände, um sich schliesslich mit den Konsequenzen und Problemen zu beschäftigen, die sich aus dem Wiedererscheinen ergeben. dabei betonte Dr. Büttner, dass der grosse Raumanspruch aller drei Tierarten eine Wiederbesiedlung des ehemals von ihnen bewohnten Territoriums allenfalls in sehr kleinen Zahlen wahrscheinlich mache, so benötigt ein Braunbär etwa ein Areal von 1.000 km2, bei Luchs sind es je nach Geschlecht immerhin noch 150 - 600 km2. Für den Braunbären sieht Dr. Büttner allenfalls eine schleierartige Verbreitung um Alpenraum, der Luchs hat bereits grosse Teile der waldreichen deutschen Mittelgebirge wieder besiedelt und der Wolf lebt derzeit bei uns in zwei Rudeln im Brandenburg und Sachsen. Wenn eine Wiederbesiedlung überhaupt akzeptiert werden soll, dann kann dies nur mit dem gleichzeitigen Ersatz von erwiesenen Schäden einhergehen, wie dies in anderen Ländern (etwa Österreich, Schweiz) bereits so durchgeführt wird.Wolf im Schnee

Wollen wir die drei Großraubtiere bei uns wieder zulassen, dann müssen wir uns darüber im Klaren sein, wie wir sie in Zukunft behandeln wollen, das Beispiel “Bruno” hat uns dies deutlich vor Augen geführt. Allseits akzeptierte Managmentpläne sind also für alle drei zu erstellen. Von den drei Kandidaten Braunbär, Wolf und Luchs sieht Dr.Büttner den Wolf als die Tierart, die bei ihrer Wiederbesiedlung wohl die meisten Probleme machen könnte. Die Frage nach der zukünftigen Behandlung muss - entgegen der Meinung mancher Naturschützer - ach die Frage nach der Bejagung bei einem Erstarken der Wolfsbestände gestattet sein, andernfalls wird er auf Dauer wohl nicht geduldet werden. Aber in unserer dicht besiedelten Landschaft wird es wohl auch für den Wolf selbst Probleme geben können, da er sich als Stammvater des Hundes mit diesem Paaren kann und damit möglicherweise seine Reinrassigkeit verlieren könnte, andererseits alle Hundekrankheiten auch die Wolfspopulationen befallen können



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